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Unser Planet Erde

Warum konnten sich nur auf unserer Erde Pflanzen, Tiere und schließlich der Mensch entwickeln? Es ist schier unglaublich, was da alles zusammenpassen muss!

- Unsere Erde kreist genau im richtigen Abstand um unsere Sonne. Deshalb ist es bei uns nicht zu heiß (wie auf der Venus) und nicht zu kalt (wie auf dem Mars).

- Unsere Erde ist groß und daher stark genug (Gravitation), dass ihr die Luft (Atmosphäre) nicht ins Weltall abhaut wie dem Merkur und dem Mars.

- Die Ozonschicht und die Atmosphäre halten die meisten der gefährlichen UV-Strahlen ab. Es sind die Strahlen, die unsere Haut so schön bräunen. Aber schütze dich, denn nach jedem Sonnenbrand lauert ein Hautkrebs!

- Das Magnetfeld unserer Erde schützt uns und leitet die gefährlichen "Sonnen-

winde", die nach jedem Ausbruch auf der Sonne innerhalb von vier Tagen zu uns kommen, um unsere Erde herum.

- Unser Mond hält unsere Erde im Gleichgewicht, damit sich unsere Jahreszeiten nicht ändern. Außerdem  bremst er mit seiner Anziehungskraft die Erde ab. Ohne ihn würde sich die Erde dreimal schneller drehen - mit schlimmen Folgen.

 

Und jetzt etwas Megageiles: Im Quadrat unter dem Foto siehst du die Erde als kleines Kügelchen von nur einem Zentimeter Durchmesser. Würde man unsere richtige Erde auf so ein kleines Kügelchen (genau 0,9 cm) zusammenpres-

sen, wäre sie ein "Schwarzes Loch". Wow!!!

Schön ist es auf unserer Erde. Jetzt müssen wir uns aber anstrengen, dass wir sie nicht kaputt machen!

- Wenn immer mehr Urwälder abgeholzt werden, kommt es zu Klimakatastrophen (Überschwemmungen, Tornados, Hitze und Dürre).

- Durch die Erwärmung unserer Erde schmilzt das Eis am Nord- und Südpol. Schon heute haben Menschen am Meer und auf kleinen Inseln Angst, dass sie im stei-

genden Meerwasser ertrinken.

- In der Landwirtschaft werden zu viele Spritzmittel eingesetzt. Was tun, wenn unsere Erde vergiftet ist?

- In unsere Meere wird immer wieder viel Abfall hineingekippt (269 000 t Plas-

tikmüll! oder gar 8 Mio.t jährlich?). Wie lange sind die Fische noch genießbar?

- Wer hat nicht Angst vor den Abgasen der Fabriken und der Verkehrsmittel auf dem Land, in der Luft und auf den Meeren?

- Wir Menschen wollen immer mehr Geld haben, denken aber nicht daran, dass man Geld nicht essen kann. Was meinst du dazu?

Weit mehr als die Hälfte unserer Erde ist mit Meeren (71 %) bedeckt. Von der Weltraumstation aus blicken daher unsere Astronauten auf einen "blauen Plane-

ten". Sind wir froh, dass es so viel Wasser gibt! Die Meere gleichen nämlich die Temperaturunterschiede aus, damit es am Tag nicht zu heiß und in der Nacht nicht zu kalt ist. Ja, unsere Erde ist schon ein Superplanet, was?! Wurden wir da nicht wunderbar beschenkt?

Im Meer hat sich auch das Leben entwickelt. Gut! Aber ein Problem haben wir jetzt! Unsere Erde wird allmählich zu klein für die vielen Menschen. Wir sind bereits mehr als sieben Milliarden! Wird es nicht bald zu eng auf unserer Erde...? Was meinst du dazu?

Unsere Erde war vor 700 Millionen Jahren einmal vollkommen mit Eis und Schnee bedeckt. Das Sonnenlicht wurde vom weißen Schnee sofort wieder zurückgewor-

fen. Deshalb wäre sie vermutlich auch so vereist und ohne Leben geblieben, wenn nicht aktive Vulkane diese "Schneeballerde" aufgebrochen hätten. Unter unseren Füßen ist aber unsere Erde auch heute noch feurig-flüssig. Deshalb müssen man-

che Menschen immer wieder Angst vor Vulkanausbrüchen haben. Hättest du diesen Ausbruch des Villarrica in Chile in der Silvesternacht 1971/72 auch gerne miterlebt? Naja, ungefährlich war die damalige "Silvesterballerei" gerade nicht!

Südamerika bewegt sich auch heute noch jährlich drei bis vier Zentimeter von Afrika und Europa weg in Richtung Pazifik. Durch diese Plattenverschiebung entstehen viele Erdbeben. Das größte je gemessene hat es 1960 in der Stadt Valdivia in Chile (Stärke: 9,5 auf der Richterskala) gegeben. Im Jahr 2010, genau fünfzig Jahre später, wird die Stadt Concepción (Bild) vom zweitgrößten Beben (Stärke: 8,8 auf der Richterskala) heimgesucht. Die ganze Gegend hat sich um 3,73 m nach Westen verschoben. Kaum zu glauben? Dann frag in der Geodäti-

schen Fundamentalstation im Bad Kötztinger (Ortsteil Wettzell) nach. Die betrei-

ben in Concepción eine Station und können die 10 704 km Enternung auf zwei bis drei Millimeter genau abmessen. Das haut dich um, was!? (Foto: Internet)

Afrika, Europa und Asien bilden sehr große Landflächen auf unserer Erde. Trotzdem nimmt das Meer 71 % der Gesamtoberfläche ein. Zum Glück hält unser Mond unsere Erde im Gleichgewicht, damit sie nicht zu trudeln anfängt.

Bis vor gut 500 Jahren war Amerika bei uns unbekannt. Erst Christoph Kolumbus hat 1492 Amerika entdeckt. Die Wikin-

ger landeten schon um das Jahr 1000 n. Chr. in Nordamerika. Sie hatten nur kein Intenet, um es allen Menschen mitzuteilen.

Unser Mond

Unser Mond ist schon 4 1/2 Milliarden Jahre alt. Er umkreist unsere Erde in unge-

fähr 384 400 km Entfernung. Dazu braucht er 27 Tage. Wenn er sich genau zwi-

schen uns und der Sonne befindet, verdeckt er die Sonne. Dann wird es am Tag plötzlich dunkel. Wir sprechen von einer Sonnenfinsternis.

Möchtest du einmal um den Mond gehen, wärest du fast 11 000 km unterwegs. Der Umfang unserer Erde beträgt 40 000 km.

Wie ist unser Mond eigentlich entstanden? Vermutlich ist einmal ein Kleinplanet an unserer Erde vorbeigeschrammt und hat große Teile aus ihr herausgerissen. Aus diesen Trümmern hat sich nach und nach unser Mond gebildet. 

Zum Glück umkreist der Mond unsere Erde immer auf derselben Ebene. Beide ziehen sich gegenseitig an und halten sich stabil. Ohne Mond würde unsere Erde vermutlich wie ein langsamer werdender Kreisel allmählich ins Tru-

deln geraten. Das gäbe eine Klima-

katastrophe nach der anderen. So eine kleine "Trudelei" (Abweichung der Erd-

achse um nur zwei Grad) hat vermutlich die letzte Eiszeit ausgelöst.

Möchtest du als Astronaut auf dem Mond stehen? Dann würdest du sehen, dass unsere Erde wirklich eine Kugel ist. Und sie ist vielleicht sogar der einzige Ort im ganzen Universum, auf dem es Leben gibt. Ja, darauf können wir stolz sein! Aber nur, wenn wir auch auf unsere Erde besser aufpassen. Willst du mithelfen?

Neil Armstrong betrat 1969 als erster Mensch unseren Mond. Bis 1972 sind dort zwölf Menschen gelandet. Sie konnten da oben "große Sprünge machen", weil un-

ser Begleiter viel kleiner ist als unsere Erde. Trotzdem ist seine Anziehungskraft so groß, das sie am Meer Ebbe und Flut bewirkt. Ja gut, das weiß inzwischen je-

des Kind. Kannst du dir aber vorstellen, dass der Mond auch unsere "feste Erde" anzieht? Es ist so! Da, wo wir jetzt stehen, hebt und senkt sich der Boden alle sechs Stunden um 40 Zentieter. Das glaubst du nicht? Dann frag doch wieder in Wettzell nach. Die können das messen. Sensationell, was!?

Unser Mond entfernt sich immer weiter von unserer Erde.

 

                    1 Jahr                  0,04 m

             1 000 Jahre               40 m

       1 000 000 Jahre          40 km

1 000 000 000 Jahre    40 000 km

Eine Milliarde Jahre müssen erst einmal vergehen.

Für dich und mich ist das kein Problem mehr!

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© Franz Plötz