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Der Planet Neptun

Neptun, der mit dem Dreizack (sein Symbol) hohe Wellen aufwühlt, war bei den Römern der Gott des Meeres. Als Planet erscheint er bläulich, weil das Methan-

gas in seiner Atmosphäre wie beim Uranus die rötlichen Spektralfarben des Lichts verschluckt. Auch er ist ein großer Gasplanet. Die Voyager 1 war bis zu ihm 8,4 Jahre unterwegs, hat aber nur kurz "Hallo" gesagt und ist dann schnell an ihm vorbeigeflogen - hinaus ins All auf Nimmerwiedersehn! 

Einen Konkurrenten mag unser Gott Neptun offensichtlich überhaupt nicht. Warum stellt er ihn nicht ein, dass er ihm hilft, mit dem Dreizack das Meer aufzuwüh-

len. So muss er halt alles alleine machen, zumindest so lange es unsere Erde und die Meere noch gibt. Oder hat er als Gott nicht auch schon lange ausgedient?

Gleich 13 Monde kreisen um den Gasplaneten Neptun. Sicher ist er darauf stolz, dass er der coolste, d. h. der kälteste Planet in unserem Sonnensystem ist. Er bringt es auf bis zu -201° Celsius. Noch kälter ist es auf seinem Mond Triton (-240° C.). Der absolute Nullpunkt liegt bei -273,15° Celsius. Kälter geht es nicht! Das reicht auch! Oder?

Wegen seiner blauen Färbung wurde dieser Gasplanet nach dem römischen Meeres-

gott Neptun benannt (Symbol: dreizackiger Fischspeer). Innen hat der Planet Neptun einen festen Kern aus Gestein und Eisen, der so groß ist wie unsere Erde,

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© Franz Plötz