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Der Planet Jupiter

Wie du an der Halbkugel feststellen kannst, ist der Gasplanet Jupiter der weit-

aus größte unter allen Planeten. Er hat sogar eine so große Anziehungskraft, dass er die Sonne "zum Wackeln" bringen kann. Nach dem Chef der römi-

schen Götter bekam er deshalb den Namen Jupiter. Du brauchst aber heute keine Angst mehr vor ihm zu haben, denn als Gott hat er schon lange ausgedient. Der Blitz ist das Symbol des Planeten Jupiter.

Ja, die Römer hatten große Angst vor ihrem höchsten Gott Jupiter, denn er schleuderte auf sie immer wieder seine gefährlichen Blitze und bedrohte sie mit Katastrophen. Deshalb brachten sie ihm auch viele Opfer dar, um ihn gnädig zu stimmen. Die Superblitze auf dem Planeten Jupiter sind tatsächlich 100 mal stär-

ker als die auf unserer Erde. Kein Ort für dich, oder?

Auf dem Jupiter kann keine Rakete landen, denn er ist ein Gasplanet. Er hat aber einen harten Kern. Neben den Superblitzen und den ständigen riesigen Vulkan-

ausbrüchen sind die Polarlichter 10 000 mal stärker als bei uns auf der Erde. Warum wird er aber "Beschützer der Menschheit" genannt? Weil er alles Zeug, das in seiner Umgebung im Asteroidengürtel herumfliegt, anzieht und von unse-

rer Erde fernhält. Nur ab und zu entwickelt er sich zusammen mit dem Saturn zu einer "Schießbude", so dass ihnen mal ein Asteroid auskommen und in Rich-

tung Erde fliegen kann. Hoffentlich passen sie in Zukunft gut auf!

Noch auf einen Rekord ist der Jupiter stolz. Er hat das größte Auge in unserer Pla-

netenwelt. In das "Auge des Jupiter" würde unsere Erde gut zweiimal hineinpas-

sen. Schon seit zwei- bis dreihundert Jahren wütet hier ein gewaltiger Orkan mit 700 km Geschwindigkeit in der Stunde. Zum Glück wohnt niemand auf diesem Gasplaneten. Wer weiß, was ihm alles um die Ohren fliegen würde. 

Der Gasplanet Jupiter ist mit seinen

67 Monden fast ein

"Mini-Sonnensystem".

Sein Mond Ganymed ist sogar größer als der Planet Merkur.

Sein Symbol ist der Blitz.

Bis er einmal die Sonne umrundet, braucht er fast 12 Erdenjahre.

 

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© Franz Plötz