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Der Planet Saturn

Nach Saturn, dem römischen Gott des Ackerbaus und der Ernte, ist dieser Planet benannt. Sein Zeichen ist deshalb die Sichel. Auch auf ihm kann keine Ra-

kete landen, weil er ein Gasplanet ist. Als zweitgrößten Planeten umkreisen ihn sage und schreibe 62 Monde. Auf seinem Mond Titan, der sogar größer ist als der Planet Merkur, ist schon eine Rakete gelandet. Wärest du gerne in dieser Ra-

kete gewesen?

Fertig mit der Ernte? Aber nicht auf dem Saturn, denn bei - 140 ° Kälte könnte kein Getreide wachsen - auf einem Gasplaneten ohnehin nicht, oder?!

Opfer bringen wir heute keine mehr dar. Aber wir feiern im Oktober das "Erntedankfest".

Bei wem bedankst du dich für die Früchte, besonders für Weizen und Roggen?

Aus dem Mehl wird "unser tägliches Brot" gebacken.

Dem Gott Saturn haben die Römer vor 2000 Jahren Opfer dargebracht, damit er das Getreide wachsen lässt und die Ernte vor Unwettern verschont. Die Angst vor den Göttern war bei den Römern sehr groß. 

Bekannt ist der Gasplanet Saturn wegen seiner phantastischen "Ringe", die ihm übrigens immer näher kommen und in 400 Millionen Jahren auf ihn stürzen wer-

den. Aber wie sind sie entstanden? Vermutlich ist dem Saturn einmal ein Mond oder ein riesiger Komet zu nahe gekommen und von ihm in Stücke zerrissen worden.

Die Ringe bestehen aus Eis und feinstem Staub bis zu größeren Trümmern, sind aber nur wenige Meter dick. Auf dem Saturn toben die stärksten Stürme mit einer Geschwindigkeit von 1500 km in der Stunde. Megaungemütlich, was?!

Gleich 62 Monde umkreisen den Saturn.

Der Gasplanet Saturn mit seinen unglaublichen Ringen ist der zweitgrößte Planet in unserem Sonnensystem. Der äußerste Ring hat einen Durchmesser von 960 000 km, mehr als die doppelte Ent-

fernung Erde - Mond. Sein Symbol ist die Sichel.

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© Franz Plötz